Arbeitsweise
und
Kernkompetenz
Arbeitsweise
Meine Arbeitsweise ist radikal und subversiv, regelgeleitet und systemisch.
Radikal bedeutet hier, sich dem Kern Ihrer Krise und Ihres Konflikts sukzessive und auf differenten Pfaden annähern zu wollen.
Subversiv heißt, sich der eigenen und fremden Masken, Schalen, Fassaden und des gemeinsamen Schauspiels durch Anfrage bewusst zu werden, um dadurch dem Status quo Lebewohl sagen zu können.
Ich unterstütze Sie methodisch dabei, gewohnte Denkmuster und Perspektiven auf sich und ihre Welt zu verlassen, um das Andere, Fremde, Feindliche wirklich kennen zu lernen.
Dabei mute ich Ihnen durchdachte Überraschungen und ungewöhnliche Leerstellen zu.
Die dadurch freiwerdenden Stimmungen/Gefühle/Emotionen werden als die(!) Ressourcen für Orientierung ergo Selbstbestimmung und Beziehungsfähigkeit gemeinsam tiefgehend interpretiert.
Das hilft Grundsätzliches zu verstehen, weil es nicht erklärt werden kann und macht Sie frei, für sich, Ihr Gegenüber, für Gutes.
Wir lernen stets dazu
Kernkompetenzen
Meine Kernkompetenz liegt in der Begleitung von Krisen, Konflikten und existenziellen Übergangssituationen – insbesondere dort, wo Rollenbilder, innere Spannungen, biografische Brüche und gesellschaftliche Erwartungen nicht mehr zusammenpassen und in ein kaum auflösbares Spannungsverhältnis geraten.
Es geht um Lebenssituationen, in denen das bisherige Selbstverständnis nicht einfach ins Wanken gerät, sondern brüchig wird. Menschen erleben dann oft, dass sie sich selbst nicht mehr widerspruchsfrei verstehen oder ihrem eigenen Leben nicht mehr stabil folgen können.
Typische Themen sind Krankheit und Tod, Trennung, Schuld, Sucht, Geld, Sinn, Lüge und Doppelleben, Hass, Feindschaft, Identität – und nicht selten auch die Gottesfrage.
Im Zentrum steht der Moment, in dem innere und äußere Wirklichkeit nicht mehr deckungsgleich sind: wenn etwas gleichzeitig weiterläuft und bereits zerfällt, wenn Orientierung nicht mehr selbstverständlich ist und einfache Antworten nicht mehr tragen.
Konkrete Situationen aus der Praxis
„Ich weiß nicht, wie ich das noch erklären soll. Nach außen funktioniert alles, aber innerlich stoße ich ständig dagegen. ich habe Angst.“
„Kokain. es ist dämonisch. Ab und an habe ich Freude an meiner Performance, das kann ich gut. dann sehe ich meiner Tochter in die Augen und könnte weinen. Ich bin fertig! “
„Da ist etwas in meinem Leben gekippt. Und ich merke, wie schwer es ist, überhaupt darüber zu sprechen, ohne dass alles sofort zerfällt oder bewertet wird.“
„Wir sitzen hier nach einem Bruch und reden über Neuanfang. Aber eigentlich weiß keiner mehr, ob es noch etwas gibt, das sich überhaupt neu anfangen lässt.“
„Da ist dieser Ekel am eigenen Glauben geworden – nicht am Glauben selbst, sondern an dem, was daraus in mir geworden ist. Ich spiele etwas, das ich nicht mehr bin, und weiß nicht mehr, ob ich glaube oder nur noch glaube zu glauben. Gut und böse, richtig und falsch – das alles ist nicht verschwunden, aber es trägt nicht mehr so, wie es einmal getragen hat.„